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Neun Geschichten über Organspende

​Trauer, Erinnerung und die Hoffnung, Leben zu retten

Die Familien von Organspenderinnen und Organspendern stehen im Mittelpunkt einer Video- und Fotoproduktion, die durch die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) initiiert und begleitet wurde. 

Ziel dieser Dokumentationen ist es, das Thema Organspende aus der Sicht der Spenderfamilien zu beleuchten und ihre Schicksale, Gefühle und Beweggründe erlebbar zu machen. „Erzählen die Familien ganz persönlich über die Bedeutung der Organspende für ihren Weg der Trauer, dann eröffnet dies einen sehr tiefen und menschlichen Blick auf die Organspende,“ beschreibt Anne-Bärbel Blaes-Eise, Koordinatorin der DSO-Region Mitte und Ansprechpartnerin für Spenderangehörige, die Idee hinter dieser Produktion.

 

Für die Foto- und Filmaufnahmen traf sich das Produktionsteam um Max Threlfall und Moritz Schinn mit den Angehörigen draußen in der Natur oder bei den Familien zu Hause. Es werden ganz unterschiedliche Familien aus dem gesamten Bundesgebiet vorgestellt, um die Vielfältigkeit unter den Spenderangehörigen zu repräsentieren. Sie alle eint das Schicksal, einen Angehörigen aus ihrer Mitte verloren zu haben. Wie bei den Angehörigentreffen der DSO bewährt, werden die Verstorbenen durch ein Symbol (z.B. ein Foto, ein Herz oder eine Kerze) in den Videos und Fotos präsentiert. Dieses Symbol erleichtert es den Angehörigen, über ihre Verstorbene oder ihren Verstorbenen zu sprechen. Der Gedanke, etwas zu tun, an sie oder ihn zu erinnern und darüber sprechen zu können, motiviert Angehörige dazu, ihre ganz individuelle Schicksalsgeschichte zu erzählen. „Was für medizinisches Personal oft überraschend ist, ist für Angehörige dabei ganz klar: Die Organspende war das einzig Sinnvolle, was wir noch tun konnten“, so zitiert Anne-Bärbel Blaes-Eise. 

Die Aufnahmen stehen als 11-minütiger Film und als Fotoporträts zur Verfügung. Sie erscheinen auf der Website www.dankesbriefe-organspende.de und werden für die Öffentlichkeitsarbeit und zu Schulungszwecken verwendet. Sie richten sich an Medizinerinnen und Mediziner, aber auch an alle Interessierten und natürlich an die Menschen, die vor der Entscheidung für oder gegen eine Organspende stehen.

Bildergalerie

Zu den Statements der Angehörigen


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